Chapter 40 hat die Killer-Meta verschoben
Dead by Daylight ist ein 4v1-Horrorspiel von Behaviour Interactive: ein Killer jagt vier Survivor, die fünf Generatoren reparieren und das Tor öffnen müssen. Seit Juni 2026 ist Jason Voorhees mit Chapter 40 im Spiel, im Oktober läuft zudem der 2v8-Modus als Sonderevent. Die Runde dauert selten länger als zehn Minuten, und ein verlorener Generator oder ein verpasster Haken kippt sie. Wer als Killer wissen will, wo die Gruppe gerade steckt, oder als Survivor, aus welcher Richtung der Killer kommt, hat mit Information den größten Vorteil.
Dazu kommen die Modi. In normalen Matches und Custom Matches zählt vor allem, wie schnell du Information in Handeln umsetzt. Das Tome-Fortschrittssystem und Events wie Chaos Shuffle oder Lights Out verändern die Lage jeden Monat, und mit ihnen die Frage, welche Funktion gerade am meisten bringt. Als Survivor in der Gruppe brauchst du eher Generatoren und die Position des Killers, als Killer eher Survivor-ESP und Radar. Ein Aimbot wirkt erst, wenn du die Position schon kennst.
Crystal Lake: Jason und die offenen Generatoren
Am Crystal Lake zieht sich das Gelände um den See, die Survivor verteilen sich auf weite Wege. Mit ESP siehst du als Jason, welche Generatoren schon halb laufen und welcher Survivor gerade zwischen den Hütten hockt. Du gehst direkt dorthin, statt die Karte abzulaufen, und musst nicht raten, ob der Lärm hinter dir von einem Reparaturversuch kommt oder von einem Survivor, der längst weitergezogen ist. Gerade mit Jason, der auf Distanz erst langsam Druck aufbaut, spart das die ersten Minuten.
Haddonfield: Michael Myers und die Lauer im Haus
In Haddonfield sind die Häuser eng, Fenster und Türen entscheiden. Als Michael Myers brauchst du Geduld, und der Cheat nimmt dir das Raten ab. Das Skelett zeigt, wer im Obergeschoss kauert, das Radar, wer unten gerade über die Straße rennt. Du wählst die Tür, hinter der dich keiner erwartet, und stehst im richtigen Moment am Fenster. Die Survivor merken erst, dass du sie gesehen hast, wenn der Hit schon sitzt. Hilfreich ist es außerdem, mit dem Radar zu prüfen, ob noch jemand im Keller steckt, bevor du dich auf das Obergeschoss konzentrierst.
Red Forest: Huntress und der Wurf im Nebel
Im Red Forest siehst du kaum weiter als ein paar Bäume. Mit der Huntress ist das ein Problem, denn die Axt fliegt auf Distanz und der Survivor läuft weiter. Der Aimbot hält vor, wenn du den Wurf auslöst, und das ESP zeigt dir die Position schon, bevor jemand zwischen den Stämmen auftaucht. So triffst du auch den Survivor, der im Dunkeln über die Lichtung rennt, und verlierst keine Zeit mit der Suche nach der Spur. Das Tempo der Axt lässt sich kaum schätzen, wenn der Survivor hinter einem Felsen verschwindet, deshalb hilft es, die Linie vorher festzulegen.
Decimated Borgo: Vecna und die Haken
Auf Decimated Borgo stehen Gassen, Treppen und Dächer dicht beieinander. Als Vecna willst du wissen, wo der nächste Haken ist, wenn du einen Survivor trägst. Das ESP zeigt Haken und Totems mit Abstand, du nimmst den kürzesten Weg und hast Zeit, zurück zu den Generatoren zu gehen, bevor der Rest der Gruppe den Haken erreicht. Auch das Wissen, welche Totems noch stehen, verändert deine Route durch die Gassen.